Allongeperücke (Epoche Louis XIV)

Verschiedene tressierte Haarteile zur Verlängerung der Perücke.
Tresse deutsch einfach.
Seidengaze, Baumwollerbstüll und Montierband noch mit Spannfäden.
Montur am Ohrbogen, mit angehängten Verlängerungen.
Tresse der Perückenverlängerung, mit Montierband eingefasst.
Stirn mit Federn (Spiralfedern/Uhrmacherfedern), Seidengaze, Montierband.

Die Blütezeit der Allongeperücken ist von ca. 1660 bis in die erste Hälfte des 18. Jahrhunderts. Das entspricht in etwa dem Zeitraum der Herrschaft von Louis XIV (1643-1715).

Hier wird immer dieselbe Perücke mit verschiedenen Verlängerungen gezeigt.

Verwendete Materialien: Seidengaze, Baumwolltüll, Perlonmontierband, Perückenfederstahl, Baumwollnähgarn, Leinenzwirn, 20 bis 40 cm langes „Büffelhaar“ (Yak).

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Gestelle und Bühnenschmuck für „Spanische Infantin“

Gestelle und Bühnenschmuck für „Spanische Infantinnen“, beispielsweise Maria Anna von Österreich oder Maria Theresa von Spanien (Diego Velázquez).

Verwendet wurden folgende Materialien (gehäkelt und vernäht): Atlasband, Metallspitze, Polyesterschmucksteine, Gewebekleber, Baumwollgarn, Maschendraht (Sechseckgeflecht), Filtermatte, Fiberglas (Fliegengitter), Nessel, Pailletten, Zierkordel, Acrylfarbe, Haarnadeln.

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Prinzessin Turandot

Bei dieser Materialprobe handelt es sich um eine Maske der Prinzessin Turandot aus Giacomo Puccinis gleichnamiger Oper im Stil der späten 20er Jahre. Den Typus dieser „chinesischen“ Märchenprinzessin kennt man seit der Uraufführung der Oper im Jahr 1926.

Die kaschierte Maske ist unmodelliert, konturlos-voluminös. Bei der Bemalung wird dieses Volumen dann nur mittels Farbe zurückgedrängt. Auf der Bühne sollte bei dieser Art Masken die Beleuchtung vorwiegend von vorn oben kommen.

Vorbilder: Leopoldo Metlicovitz (Plakat Uraufführung), China/Dowager Cixi/Qing-Dynastie.

Verwendete Materialien: Recyceltes Papier, Zellleim, Acrylgesso, Acrylfarbe, Window Color, alte recycelte Kunstblumen, Glasperlen, Kunststoffperlen, Draht, Leinenzwirn.

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„Polly Peachum“ Perlenperücke

Polly Peachum heiratet in der Dreigroschenoper von 1928 in gestohlener Brautkleidung. Die ebenfalls gestohlene Kopfbedeckung wird, je nach Perückenfarbe, für die Schauspielerin noch in der entsprechenden Haarfarbe unterknüpft. So entsteht der Eindruck, dass die Kopfbedeckung auf Pollys eigenem Haar sitzt, von dem noch etwas herausschaut.

Verwendet wurden folgende Materialien: Glasperlen, Büffelhaar (Yak), Polyestergarn, Polyestertüll, Seidengaze.

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Historisch Frisieren, 30er/40er-Jahre

Teilperücke (1/2 Perücke), hier wird zusätzlich der eigene, farbig passende Haaransatz der Darstellerin an Stirn und Tampeln frisiert. Vorteile von Teilperücken sind, dass die Haarverlängerung für die Bühne beim Aufsetzen schon zu zwei Drittel fertig frisiert ist (Zeitersparnis an der Darstellerin in der Maske) und kein Tüll- oder Perückenansatz zu sehen ist.

Bei den Bildern ist immer dieselbe Teilperücke zu sehen; teilweise wird sie mit einem runden Haarteil ergänzt, wenn das Perückenhaar alleine für die Frisur nicht ausreicht.

Die Länge der Teilperücke (mit 80 g-Exporthaar) beträgt zwischen 25 und 30 cm, die Haarlänge des zusätzlichen Haarteils (70 g europäisches Schnitthaar) zwischen 25 und 40 cm.

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Haarkämme (Imitationen) um 1900

Die Kammimitationen (im Design um 1900) bestehen aus einem Plastikbecher, einem alten Wasserwellkamm und Blattgold. Zuerst wird ein Teil des Bechers matt geschliffen und mit Kleber an den Kamm geklebt. Danach werden die zu vergoldenden Teile mit „Muschelgold“ grundiert und auf dem Rest des Kamms mittels Folienfarbe Schildpatt imitiert. Anschliessend werden die golden grundierten Teile vergoldet und ein aus geprägtem Papier gefertigtes Blumenornament aufgeklebt. Zum Schluss wird alles mit Schelllack überlackiert.

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Renaissance-Schmuck

Dieses Schmucknetz besteht aus einem Kartoffelsack (aus Kunststoff), Acrylfarbe, Schmuckband und Siliconkleber.

Schmucknetz aus Leinenzwirn, Glasperlen, Acrylfarbe und einem Stern aus Latexmilch.

Haarschmuck bestehend aus Schmuckbrosche vom Flohmarkt, Haarnadeln, Acrylfarbe, Teilen von Plastikblumen und Glasperlen.

Haarschmuck aus Latexmilch, Acrylfarbe, Bindedraht und Haarnadeln.

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„Winterschädel“

„Winterschädel“, Lagenmaske, mehrere Teile aufeinander geschachtelt, aus kaschiertem Papier mit Chiaroscuro-Technik für künstlich reduzierte Tiefe (Schädel ist unmodelliert). Verwendete Materialien sind Packpapier, Seidenpapier, Kleister, Kaltleim, Kunstblumen, Geschenkbänder, diverse gefundene Gegenstände, Acrylschmucksteine, Pailletten, Acrylfarbe.

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